Die Küche von Piacenza gehört zu den reichhaltigsten der Emilia und ist außerhalb der Provinz dennoch wenig bekannt. Sie besteht aus kräftigen Aromen, unvergesslichen ersten Gängen und Wurstwaren mit g.U.-Siegel. Hier, was Sie während Ihres Aufenthalts nicht verpassen sollten.
Die ersten Gänge
Das Wahrzeichen-Gericht sind die pisarei e fasò: kleine Klößchen aus Brot und Mehl mit einer Sauce aus Borlotti-Bohnen. Schlicht und sättigend, erzählen sie von der bäuerlichen Küche der Gegend. Probieren Sie auch die tortelli con la coda, gefüllt mit Ricotta und Spinat und mit ihrer typischen Zopfnaht verschlossen, sowie die anolini in brodo, perfekt an kalten Tagen.
Die drei g.U.-Wurstwaren
Piacenza ist die einzige italienische Provinz mit drei Wurstwaren mit geschützter Ursprungsbezeichnung: coppa, pancetta und salame piacentino. Eine gemischte Platte, begleitet von einem Glas lokalen Weins, ist der beste Auftakt zu einem Essen oder ein schöner Aperitif.
Die Weine der Hügel von Piacenza
Die Hügel rund um die Stadt bringen typische Weine hervor wie den Gutturnio (rot, oft perlend) und den Ortrugo (weiß). Sie sind die idealen Begleiter zu den Wurstwaren und ersten Gängen der Region: Fragen Sie immer nach dem Hauswein, meist eine sichere Wahl.
Wo man nahe der Wohnung isst
Die Altstadt ist voller typischer Trattorien, Pizzerien und Lokale für jeden Geschmack, fast alle zu Fuß erreichbar. Für die traditionelle Küche von Piacenza setzen Sie auf die Osterien im Zentrum; für einen lockeren Abend gibt es ausgezeichnete Pizzerien wenige Minuten entfernt. Eine Auswahl empfohlener Adressen mit Entfernungen und Karte finden Sie auf der Seite zum Viertel — sehr praktisch, um die Abendessen sorglos zu planen.
Gut zu essen gehört hier zum Erlebnis. Und mit einer voll ausgestatteten Küche können Sie sogar die Marktprodukte mitnehmen und selbst zubereiten.