Mailand lässt sich bestens an einem Tag besuchen, und in Piacenza zu übernachten macht alles entspannter: keine Großstadtpreise, kein Abendtrubel. Sie fahren morgens los, erleben Mailand und kehren abends in eine ruhige Stadt zurück. So planen Sie es.
Vormittag: das Herz Mailands
Nehmen Sie früh einen Zug von Piacenza: mit dem Frecciarossa sind Sie in 33 Minuten an der Milano Centrale. Vom Bahnhof bringt Sie die Metro M3 in wenigen Minuten zum Duomo. Widmen Sie den Vormittag der Kathedrale — der Aufstieg auf die Dachterrassen zwischen den Fialen lohnt sich — und der Galleria Vittorio Emanuele II. Ganz in der Nähe liegen die Scala und das Modeviertel.
Nachmittag: Kunst oder Entspannung
Wählen Sie am Nachmittag nach Ihren Interessen. Für Kunst sind das Castello Sforzesco und die Pinacoteca di Brera ein Muss (reservieren Sie Leonardos Abendmahl rechtzeitig, die Plätze sind schnell weg). Für eine entspanntere Stimmung schlendern Sie entlang der Navigli oder durch das Viertel Brera, auch ideal für einen Aperitif.
Sich in der Stadt bewegen
Das ATM-Stadtticket gilt für Metro, Straßenbahn und Bus. Das Netz ist dicht: Mit der Metro erreichen Sie jedes Viertel in wenigen Minuten. Vermeiden Sie das Auto: In Mailand machen Verkehr, die City-Maut Area C und teure Parkplätze die Kombination Zug + Metro zur klügsten Wahl.
Die Rückkehr
Die Züge zwischen Mailand und Piacenza fahren bis spät am Abend häufig, mit letzten Verbindungen gegen Mitternacht. So können Sie zum Abendessen oder zu einem Konzert bleiben, ohne sich um die Heimfahrt zu sorgen. In Piacenza ist die Wohnung wenige Minuten vom Bahnhof entfernt: Lassen Sie den Tag mit der Ruhe ausklingen, die Mailand zu diesen Preisen und in diesem Tempo nicht bieten kann.